Wanderung am Isarkanal

Naja, also eine Wanderung im engeren Sinne war es eigentlich nicht, was wir da neulich gemacht haben. Es war ein entspannter ebenerdiger Spaziergang aus dem Buch „Wandern mit dem Kinderwagen im Münchener Umland„. Wie man sich aber denken kann, gewinnt der Begriff „wandern“ eine andere Bedeutung, sobald ein Kinderwagen im Spiel ist…

Spaß macht es aber trotzdem, auch wenn es natürlich mit einer richtigen Bergtour nicht vergleichbar ist!

Aus dem genannten Buch haben wir schon einige Touren gemacht, und diese war definitiv eine der schönsten. Ich lasse erstmal ein paar Bilder sprechen:

Startpunkt der Wanderung ist ein Wanderparkplatz an der Isar auf Höhe der Dürnsteiner Brücke nahe dem Kloster Schäftlarn. Man überquert die Isar und biegt beim Gasthaus Brückenfischer links ab. Ab dort läuft man zwischen Isar und Isarkanal entlang auf einem breiten Schotterweg durch grünes, waldig-sumpfiges Gelände (unbedingt Mückenspray mitnehmen; wir hatten keins…). Nach gut drei Kilometern erreicht man das Wasserkraftwerk Mühltal, welches sehr schön in Schuss ist. Entlang des Weges gibt es einige informative Tafeln zur Funktionsweise des Kraftwerks. Wir hatten aber alle drei Durst und konnten deshalb nicht verweilen und lesen 😉 .

Zum Glück quert der Weg direkt hinter dem Kraftwerk den Kanal und man landet prompt in einem sehr netten Biergarten am Gasthaus zur Mühle, mit Blick auf die längste Floßrutsche Europas! Leider waren gerade keine Flößer unterwegs, als wir dort waren, aber der Biergarten ist trotzdem hübsch gelegen und bietet genug Platz, um etwas abseits des Trubels zu stillen.

Der Rückweg verläuft dann östlich des Isarkanals auf einem asphaltierten Uferweg, der bei Fahrradfahrern sehr beliebt zu sein scheint. Das Besondere ist aber, vielleicht lassen es die Fotos erahnen, dass der Kanal gar nicht so kanalig aussieht, sondern eher wie ein sehr ruhig fließender Fluss mit grünen Ufern. Immer wieder sieht man Nester von Wasservögeln und wir konnten eine Schwanenfamilie samt flauschigen Halbwüchsigen beobachten.

Nach wiederum gut drei Kilometern ist man dann wieder an der Dürnsteiner Brücke und kehrt auf dem bekannten Weg zum Parkplatz zurück. Insgesamt eine landschaftlich schöne (wenn auch auf dem Hinweg bei warmem Wetter recht insektenreiche) gemütliche Tour ohne Steigungen und mit ausreichend Einkehrmöglichkeiten für Groß und Klein!

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